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Hier einige Empfehlungen zur Vorbereitung eines operativen Eingriffs:

Bei den meisten ambulanten Eingriffen im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich - etwa der Entfernung eines Weisheitszahnes - ist eine örtliche Betäubung völlig ausreichend.
Dazu wird ein Betäubungsmittel unter Haut oder Schleimhaut gespritzt.

Besondere Vorkehrungen müssen vor solchen Eingriffen nicht getroffen werden. Sinnvoll ist es in jedem Falle, vorher eine Kleinigkeit zu essen. Auch sollte für den Nachhauseweg nicht an das Führen eines Fahrzeuges gedacht werden. Die Hilfe einer Begleitperson ist in jedem Fall günstig.

Nehmen Sie bitte alle Ihre Medikamente am Vor- und Operationstag nach Plan ein.

Bei bestimmten Arzneimitteln (z.B. Blutgerinnungshemmern) wird Ihnen vom Operateur, ggf. nach Konsultation Ihres Hausarztes, im Vorfeld Genaueres mitgeteilt.

Insgesamt ist darauf hinzuweisen, dass Sie über Allgemeinerkrankungen, deren Behandlung und evtl. Medikamente informieren müssen; ein mitgebrachter Merkzettel ist in jedem Falle hilfreich.

Verhaltensregeln nach einem operativen Eingriff:

Um Komplikationen zu vermeiden, sollten Sie einige Verhaltensmaßregeln beachten:

Bitte sofort nach dem Eingriff äußerlich kühlen, um Schwellungszustände auf ein normales Maß zu reduzieren. Zur Beruhigung: Alle operativen Maßnahmen gehen mit Schwellungen einher, besonders im Kopfbereich!

Solange die Betäubung anhält, dürfen Sie nicht essen. Vor allem bei Kindern ist darauf zu achten, dass nicht auf die anaesthesierte Unterlippe habituell gebissen wird. Schmerzhafte Verletzungen könnten die Folge sein!

Sobald die Betäubung nachlässt, kann die Wunde schmerzen. Ein einfaches Schmerzmittel - kein acetylsalicylsäurehaltiges - dürfte dagegen ausreichend Linderung verschaffen.

Vermeiden Sie am ersten Tag körperliche Anstrengungen oder kreislaufanregende Tätigkeiten (z.B.Sauna)!

In den ersten Tagen nach dem Eingriff sollten Sie auf Nikotin, Koffein, Alkohol, schwarzen Tee verzichten und weiche, aber nahrhafte Speisen bevorzugen.

Mundpflege: Am ersten Tag bitte keine Mundspülungen vornehmen. Am nächsten Tag gute Mundpflege wie üblich zur Vermeidung von Infektionen, besonders nach dem Essen. Das Wundgebiet muß aber vom Zahnbürstengebrauch ausgeschlossen werden.

Nachblutung: In den ersten Stunden kann noch etwas Blut sickern. Die Vermischung mit Speichel täuscht meist mehr vor, als wirklich ist. Bei stärkerer Blutung kann auf ein sauberes (frisch gebügeltes) Tuch oder auf eine Mullbinde gebissen werden. Achtung: Bitte nicht flach hinlegen! Steht die Blutung auch nach dieser Maßnahme nicht, bitte sofort Anruf oder Vorstellung in der Praxis!

Schwellung: Schwellungen entstehen durch postoperative Lymphstauungen und sind - aufgrund der guten Durchblutung im Kieferbereich - nichts Ungewöhnliches. Sehr bewährt haben sich feuchtkalte Umschläge. Diese müssen jedoch sofort nach dem Eingriff begonnen und danach häufig gewechselt werden. Erfreulicher Zusatzeffekt: Durch die Kühlung wird gleichzeitig eine deutliche Linderung der Nachschmerzen erreicht. Sollte die Schwellung das unmittelbare OP-Gebiet erheblich überschreiten, ist die Praxis zu konsultieren.

Temperatur: Bei manchen Eingriffen kann es postoperativ zu einer Erhöhung der Körpertemperatur (leichtes Fieber) kommen. Dieser Umstand ist bis 38 Grad Celsius normal und ist mit Hausmitteln (z.B. Wadenwickeln) beherrschbar. Erst bei höheren Temperaturen sollte der Arzt vorzeitig aufgesucht werden.